INVISIBLE BORDERS BEIRUT-BERLIN

INVISIBLE BORDERS BEIRUT-BERLIN

Zwei ähnliche Städte, zwei Geschichten von Spaltungen durch Mauern in einer Installation – das ist die Ausstellung, die Andrea Monrás Zöller im Rahmen der Malzwiese zeigt. Die Künstlerin bringt hier in Zusammenarbeit mit dem Fotograf und Dokumentarfilmregisseur Alfonso Moral und der Bühnenbildnerin Miren Oller ihre eigenen Erfahrungen mit beiden Städten ein. Zum Anschauen, Eintauchen und Nachsinnen!

Denkmal. Welche Rolle spielt das Gedächtnis wenn man eine Generation, die nach dem Ende der Spaltung geboren ist, mit der turbulenten Vergangenheit, die sie persönlich nicht erlebt hat, konfrontiert? Welche physischen- und immateriellen gemeinsamen Spuren kann man in beiden Städten finden? Beirut und Berlin sind sehr unterschiedlich. Und gleichzeitig ähneln die beiden Städte sich, wenn man die physischen, sozialen und psychologischen Wunden fast drei Jahrzehnte nach dem Ende einer Ära von Näherem betrachtet. Wie kann man eine Brücke zwischen beiden Städten schlagen?

Immersive Multimedia. Die Ausstellung wird in einem großen Raum, einem ehemaligen Keimkasten der Alten Mälzerei, in der Malzfabrik stattfinden und wird aus verschiedenen Elementen bestehen. Diese so entstehende Installation dient dazu, einen Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen aufzubauen, um Erlebnisse und Meinungen über die vergangene Teilung ihrer Städte auszutauschen. Durch ein vollständiges Multimedia-Erlebnis können die Besucher der Ausstellung Porträts, Interviews, Video- und Audioprojektionen, Archivdokumentation, Sätze und Gedanken entdecken, die die Kluft der Städte zu überwinden versuchen.